Der Binnendruck
Zwischen den Molekülen eines realen Gases besteht eine anziehende, kurzreichweitige Wechselwirkung ("Van-der-Waals Kräfte"), die bei hohem Druck also bei hohen Dichten zum Tragen kommt.
Da diese Kräfte Moleküle, die sich an der Gefäßwand befinden, in das Gasvolumen zurückziehen, ist der Druck, den diese auf die Wand ausüben, geringer als der im Gas herrschende Druck. Der gemessene Druck muss also nach oben korrigiert werden.
Das Korrekturglied ist proportional zum Quadrat der Dichte und daher umgekehrt
proportional zum Quadrat des Volumens, so dass p
durch p+
zu ersetzen ist.