Biologiedidaktik

Projekte des IDN - Abt. Biologiedidaktik

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Der Zebrafisch als Modellorganismus in der Forschung

Lernwirksamkeit eines Unterrichtsmoduls im Schülerlabor

Zeitraum: 01.01.2014 - 31.10.2014
Kandidat: Carola Poerschke
Betreuung: Prof. Dr. Doris Elster
Zweitgutachter: Prof. Dr Martin Diekmann
Die vorliegende Studie beschäftigt sich primär mit der Effektivität von Unterrichtsmethoden hinsichtlich des Lernerfolgs von Schülern und Schülerinnen im naturwissenschaftlichen Unterricht. Es wird der Frage nachgegangen, ob Frontalunterricht zu einem größeren Wissenszuwachs bei den Lernenden führt als der Ansatz des forschenden Lernens. Die Fragestellung basiert auf den Ergebnissen der 2013 im angelsächsischen Raum durchgeführten Metastudie von J. Hattie. Im Fokus der Unterrichtseinheit steht die Thematik des modifizierten Fischei-Tests nach Vobach, M. und Kammann, U. (2003) im Rahmen der Gesundheitserziehung in der gymnasialen Mittelstufe. Dabei dienen embryonale Stadien des als Modellorganismus fungierenden Zebrabärblings Danio rerio als Forschungsobjekt, die unterschiedlich konzentrierten Chemikalien ausgesetzt werden. Durch den Umgang mit lebenden Organismen und die Thematisierung der Auswirkungen toxischer Stoffe sowie deren Übertragung auf den menschlichen Organismus werden sowohl die Bewertungskompetenz, als auch die ethisch-moralische Kompetenz geschult. Durch theoretische Vermittlung und die Integration eines außerschulischen Lernortes wird zudem das praktische wissenschaftliche Arbeiten gefördert. Die Ergebnisse werden mittels qualitativer sowie quantitativer Verfahren im Prä-Post-Design erhoben und durch Schülertests fundiert. Schlüsselwörter: Fischei-Test, Forschendes Lernen, Frontalunterricht

Letzte Änderung: 20.9.2017 | Admin